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Rhythmen

Nachdichtungen ausgewählter Lyrik von Emile Verhaeren, Charles Baudelaire und Paul Verlaine, Gesammelte Werke in Einzelbänden

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783100970626
Sprache: Deutsch
Umfang: 233 S.
Format (T/L/B): 1.5 x 18.5 x 11.2 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Stefan Zweig war noch Schüler, als er die Lyrik Emile Verhaerens als hymnische Dichtung für sich entdeckte - sie wurde ihm zum Vorbild. Als Mittler zwischen den Nationen und den Spracheil, wozu er sich aufgerufen fühlte, legte er 1904 den ersten Band >Ausgewählte Gedichte< dieses damals in Deutschland noch kaum bekannten belgisch-französischen Dichters in seinen Nachdichtungen vor. Zwei Jahre zuvor hatte Stefan Zweig zusammen mit Camill Hoffmann bereits Lyrik von Charles Baudelaire übersetzt. 1911 veranlaßte er 'eine Auswahl der besten Übertragungen' der Gedichte von Paul Verlaine, zu der er eigene Nachdichtungen beitrug. Die hier gesammelten Beispiele von Stefan Zweigs Begabung, sich in französische Lyrik so zu vertiefen, daß ihm Umformungen in die eigene Sprache im eigentlichen Sinne des Wortes möglich wurden, sind Beweis seiner poetischen Möglichkeiten und seiner großen Sensibilität. Sie belegen seinen Anspruch an sich selbst auf besondere Weise: als Individuum die geistige Kommunikation der Völker Europas zu fördern. Der Titel dieses Bandes wurde aufgrund des besonderen Charakters der Nachdichtungen Stefan Zweigs gewählt, die sich bei 'persönlicher Melodie' stets um die Erhaltung des originalen Rhythmus eines Gedichts bemühen.

Autorenportrait

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und lebte ab 1919 in Salzburg, bevor er 1938 nach England und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Mit seinen Erzählungen und historischen Darstellungen erreichte er weltweit in Millionenpublikum. Zuletzt vollendete er seine Autobiographie >Die Welt von Gestern< und die >Schachnovelle<, am 23. Februar 1942 schied er zusammen mit seiner Frau »aus freiem Willen und mit klaren Sinnen« aus dem Leben.

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